Anwendungsbeispiel BAXTER Deutschland 

  • Einsatzgebiet: Inventur von Inventargütern mit RFID
  • Produkt:  7535-G2, Identass Facility-Manager
  • Anbindung: ARCHIBUS  
  • Partner: Archibus Solution Centers, Psion Teklogix 
  • Einsatzort: Alle deutschen sowie verschiedene internationale Standorte
  • Besonderheiten: Erfassung sämtlicher in einem Raum befindlichen Inventargüter via RFID per Knopfdruck, Anzeige von Raumabweichungen per Ampelsystem

 

RFID leistet Inventur bei Pharmaunternehmen

Inventurprozesse werden an drei Standorten des Unternehmen Baxter Deutschland, einem amerikanischen Pharmaunternehmen, seit dem Jahr 2009 mit einer RFID-Lösung durchgeführt. Im Zuge einer Pilotphase wurde der Facility Contractor mit einem Handheld-Computer von Psion Teklogix ausgestattet und die firmeneigenen Inventargüter mit RFID-Transpondern versehen. Der mobile Computer, der mit integriertem RFID- und Barcode-Scanner ausgestattet ist, zeigt automatisch alle Inventargüter im aktuellen Raum an. Allein in den deutschen Niederlassungen Unterschleißheim bei München und dem Logistikstandort Höchstadt müssen etwa 5 000 Inventargüter in über 500 Räumen und Hallen verwaltet werden. Um keine Probleme mit der Börsenaufsicht zu bekommen, muss das Unternehmen bei der jährlichen SOX-Untersuchung (Sarbanes-Oxley Act) jedoch eine fehlerfreie Inventur gewährleisten. Laut SOX-Regularien werden Inventuren von externen „Hausmeister-Services", sogenannten Facility Contractors, vorgenommen - eine einfache Anwendung ist daher essenziell, um den Inventurprozess schnell und fehlerfrei abwickeln zu können.

Vor Einführung der RFID-Lösung des Unternehmen Identass führten drei externe Mitarbeiter die Inventur ausschließlich mit Hilfe von Papierlisten durch. Um die großen Bestände zu verwalten, wurden zusätzlich interne Mitarbeiter um Hilfe gebeten - ein enormer Personal- und Zeitaufwand. Jetzt erkennt der Anwender per Ampel-System sofort, ob ein Inventar korrekt zugeordnet ist oder ob Raumabweichungen vorliegen - manuelles Eingeben der langen Inventarnummern und das Suchen oder Orientieren in fremden Räumen entfällt. Das Display zeigt außerdem eine Inventarliste mit Gütern an, die neu dazugekommen sind oder fehlen. Insgesamt implementierten die Mitarbeiter knapp 5 000 RFID-Tags an Inventargütern und Räumen.